Das Spiel gegen den direkten Ligakonkurrenten konnten die 1. Damen des SCL mit 58:57 für sich entscheiden. Alle hatten die Worte des Trainers im Ohr, „dieses Spiel ist entscheidend, wenn wir das verlieren ist der Klassenerhalt so gut wie unmöglich“.

Erfreulicherweise, aber auch leicht ungewohnt,  hatten sich zu diesem Spiel eine beachtliche Anzahl von Fans auf dem Lerchenberg eingefunden. Vielleicht war das auch der Grund für den verhaltenen Start in’s Spiel: zaghafte Reboundversuche und eine gute Trefferquote auf Seiten der Gegner ließen die Heimmannschaft schnell in Rückstand geraten. Nach den ersten 15 Minuten stand es 6:15, zur Halbzeit lag man sogar mit 22:36 Punkten hinten. Doch keiner gab auf, lautstark unterstützt von Bank und Tribüne kämpfte sich die Mannschaft mit einer Ganzfeldmannverteidigung wieder heran. Mit Tanjas ruhigem Händchen auf der Aufbauposition und Talishas Turbo-Zündung unter dem Brett kämpfte man sich, in zähen kleinen Schritten, zurück in’s Spiel.

Vier Minuten vor Spielende dann der Beinahe-Ausgleich und der Beginn einer unglaublich spannenden Schlussphase. Ein Dreipunktewurf von den Gästen, Ausgleich durch den SCL und in der letzten Spielminute schließlich die Führung mit einem Punkt für Nieder-Olm. Und dann, vier Sekunden auf der Uhr, Einwurf unter’m eigenen Korb, das Einwurf-Play funktioniert, Sieg.  Gejubelt wurde, als hätten wir die Playoffs gewonnen, mindestens! Gut gelaunt und mit vielen guten Vorsätzen für die restliche Rückrunde geht es jetzt in die Weihnachtsferien.

Es spielten: Becker, Blank, B. (3), Blank, N.(11), Blaschke, Bitz (13), Buwu (2), Ford (17), König, Schmidt (6), Seidler (2), Sotirakis- Pönsgen (2), Volk(2).