Nach der Bekanntgabe des bevorstehenden Pächterwechsels des SCL-Vereinsheims ist einiges an Kritik gegenüber dem Gesamtvorstand und dem geschäftsführenden Vorstand im Allgemeinen und gegen den 1. Vorsitzenden Ralf-Ingo Werner im Speziellen geäußert worden. Nachdem auch die Allgemeine Zeitung Mainz in ihrer Samstagsausgabe über „Unruhen beim SC Lerchenberg“ (AZ vom 21.01.2017) in einem informativen Artikel die breite Öffentlichkeit vom Pächterwechsel in Kenntnis gesetzt hat, ist es ein großes Anliegen des geschäftsführenden Vorstandes seine Mitglieder transparent über den Pächterwechsel zu informieren.

Zunächst möchte der geschäftsführende Vorstand darauf hinweisen, dass die Kündigung des Pachtvertrages mit dem Ehepaar Holevas nach 22 Jahren zu keinem Zeitpunkt leicht gefallen ist. Das Angebot für einen langfristigen Vertrag mit den aktuellen Pächtern wurde Seitens der Familie Holevas aus eigenem Wunsch nicht angenommen (wie in der AZ berichtet). Auch einer Weiteranstellung der Köchin wurde seitens des aktuellen Pächters nicht zugestimmt.

Nach Rücksprache mit dem Gesamtvorstand des SCL auf der letzten Vorstandssitzung im Jahr 2016 wurde einstimmig vom Gremium entschieden, den bestehenden Pachtvertrag mit der Familie Holevas fristgerecht zu kündigen. Bei dieser Entscheidung musste der Vorstand die SCL Gesamtsicht, die Positionierung des Vereins gegenüber den anderen Mainzer Breitensportvereinen und das persönliche bzw. professionelle Verhältnis mit den aktuellen Pächtern des Vereins sehr gut abwägen. Die Hauptfragen, die sich der Vorstand dabei stellte, waren u.a. wie können wir den Verein noch attraktiver gestalten, wie können wir unsere Investitionen sichern bzw. refinanzieren und dadurch unser breites Angebot an Abteilungen weiter finanziell unterstützen. In diese Gesamtsicht gehört das Vereinsheim, die Attraktivität des Vereinsheims und ein etwaiger Umbau/Neubau des Gebäudes eindeutig zur zukünftigen Strategie des Vereins dazu. Hierfür braucht der SCL jedoch die Sicherheit einer langfristigen Verpachtung des derzeitigen Vereinsheim, da die Pachteinahmen ein wichtiges finanzielles Fundament unseres Vereins darstellen. Hier sieht sich der gewählte Gesamtvorstand in der Verantwortung gegenüber seiner Mitglieder und hat sich für eine Neuausrichtung des Konzepts der Vereinsgaststätte entschieden.

Wie bereits beschrieben war die Kündigung kein Alleingang des 1. Vorsitzenden bzw. des geschäftsführenden Vorstandes, sondern eine einstimmige Entscheidung des Gesamtvorstandes des SCL. Uns als Vorstand ist es bewusst, dass diese Entscheidung nicht nur auf positives Feedback stößt, sondern auch bei einigen Mitgliedern für Unmut sorgt.  Der Gesamtvorstand möchte sich einer konstruktiven Diskussion innerhalb des Vereins gerne stellen und steht für offenen und faire Gesprächen mit seinen Mitgliedern jederzeit zur Verfügung. Auch laden wir alle Mitglieder ein konstruktiv und proaktiv an der Vereinsarbeit des SCL teilzunehmen und Entscheidungen die den Gesamtverein betreffen mitzugestalten.

Ihr geschäftsführender Vorstand